Ein beeindruckender Festgottesdienst war die Einweihung der innen komplett renovierten Loretokirche in St. Andrä.
Ein beeindruckender Festgottesdienst war die Einweihung der innen wunderschön renovierten Loretokirche in St. Andrä. Fotos & Text: J. Emhofer

 

Der Himmel hielt seine Schleusen während der Feierlichkeiten anlässlich der Einweihung der Loretokirche geschlossen. An die 1000 Gäubige pilgerten zu ihrer „Gnadenstatue“, der „Schwarzen Madonna“ von Loreto, welche am Vorabend in einem festlichen Zug von der Domkirche in die Loretokirche getragen wurde. Die Einweihung wurde vom Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stefan Zurbriggen, im Beisein von Abt Heinrich Ferenczy, Generalvikar Engelbert Guggenberger, Stadtpfarrer Pater Gerfried Sitar und Pater Anselm Kassin, den Diakonen Josef Darmann und Thomas Fellner, gefeiert. Mit dabei waren auch zahlreiche Priester und Diakone aus der Diözese Gurk, aber auch darüber hinaus.

 

Begrüßt wurde der Erzbischof vom Obmann des Pfarrgemeinderates, Dominik Habsburg-Lothringen, sowie von Bürgermeister Stauber. Die Grüße des Landes überbrachte Landtagspräsident Reinhart Rohr. In den Grußworten der Ehrengäste standen der Dank für das Geleistete, die Freude über das gelungene Werk und das Hoffen auf eine baldige Ernennung der Wallfahrtskirche zur Basilika im Mittelpunkt. Gedankt wurde vor allem Pater Gerfried Sitar für sein Engagement in Sachen Generalsanierung des Gotteshauses.

 

Loreto

Erzbischof Peter Stefan Zurbriggen hielt eine begeisternde Predigt.

 

Der Nuntius selbst betonte: "Ich bin mit großer Freude zur Schwarzen Madonna gepilgert, um für die Kirche in Österreich und auch auf der ganzen Welt zu beten“. Er brachte auch die österlichen Grüße des Heiligen Vaters und dessen Segen mit.

 

Eine Klangwolke war die musikalisch-gesangliche Gestaltung der Messe durch ein Projekt, bestehend aus über 100 MusikerInnen und SängerInnen, welche unter der Gesamtleitung von Günther Dohr zur Höchstform aufliefen und für einen Kunstgenuss vom  Feinsten sorgten, für welchen auch die Solisten Birgit Stöckler, Christoph und Markus Murke sorgten. Die 40 MusikerInnen kamen aus den Musikschulen Völkermarkt, Wolfsberg und St. Andrä. Die SängerInnen des Projektchores waren Mitglieder des Chorus Paradisi, des MGV Jakling, des MGV St. Andrä, der Dorfgemeinschaft St. Jakob, des Domchores und anderer Chöre.

 

Sehr verdient hat sich darum Martina Ragger gemacht, welche zur Ehre der Wiedereröffnung des Gotteshauses ein Pilgerlied für Loreto mit dem Titel „Mutter der Barmherzigkeit“ komponierte. Eingebettet in die Liturgie waren die Ordinarien der „Missa Solenelle“ von Charles Gounoud sowie Werke von Haydn, Händel und Caccini. Solistin auf der Querflöte war Anna Sternath. Organist Thomas Sixt ließ die ebenfalls renovierte „Hechenberger-Orgel“ in den schönsten Tönen erklingen. Auch Kinder der Volksschule St. Andrä stimmten ein Lied an. Der Nuntius selbst freute sich nicht nur über die schöne Kirche, sondern ließ auch keine Zweifel darüber offen, seinen Teil dazu beizutragen, dass die Wallfahrtskirche Maria Loreto bald zur Basilika erhoben werden soll. Nach dem feierlichen Auszug spielte die Stadtkapelle St. Andrä zum gemütlichen Beisammensein vor der Kirche auf.

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